Aardappelen uit Montfort = Reibekuchen

Der Reibekuchen – beliebter Kartoffelklassiker

Jeder kennt ihn und kein Jahr- oder Weihnachtsmarkt findet ohne ihn statt: den Reibekuchen! Der Kartoffelfladen hat viele weitere Namen wie Reiberdatschi, Kartoffelditscher oder Rievkooche. Manch einer sagt auch Kartoffelpuffer.

Diese Bezeichnung wird aber auch für Kartoffelplätzchen aus Teig mit gekochten Kartoffeln verwendet. Der Reibekuchen hingegen wird ausschließlich aus rohen Kartoffeln hergestellt. Jede Region bevorzugt eine andere Beilage zu den knusprig ausgebackenen Küchlein. Allseits beliebt kommt der knusprige Kartoffelsnack gern in Begleitung von Apfelmus, Kräuterschmand oder Rübensirup auf den Tisch oder gleich direkt auf die Hand.

Reibekuchenteig wird aus rohen Kartoffeln zubereitet. Am besten eigenen sich dazu mehlig kochende Sorten wie Adretta, Likaria, Aula, Afra, Gunda oder Bintje. Da die meisten jedoch erst im Spätherbst geerntet werden, sind sie nicht immer verfügbar. Weitaus verbreiteter und ganzjährig im Handel sind vorwiegend festkochende Kartoffelsorten, wie Agria, Alwara, Christa, Granola, Desirée oder Gloria, die sich ebenfalls für die Herstellung knuspriger Reibekuchen verwenden lassen. Wichtig ist, dass die Kartoffeln einen ausreichend hohen Stärkegehalt aufweisen.
Den Reibekuchen-Teig herstellen

Die Kartoffeln werden nach dem Waschen und Schälen je nach Vorliebe gerieben: gröbere Stifte für Reibekuchen mit Struktur, fein gerieben für glatte Puffer. Die geraspelten Kartoffeln dann in einem Sieb ausdrücken und so von überschüssiger Flüssigkeit befreien, damit der Teig nicht zu dünn wird. Danach werden die übrigen Teigzutaten hinzugefügt: fein gewürfelte Zwiebeln, Eier, Salz, Mehl oder feine Haferflocken. Gern werden Reibekuchen zusätzlich mit Muskat, Knoblauch oder Kräutern, wie Majoran und Schnittlauch, verfeinert. Weitere Variationsmöglichkeiten für den Teig bieten geriebener Käse, Speckwürfel, Zucchini, Möhren, Kürbis oder gehackter Lauch. Das ist jedem selbst überlassen. Wenn der Teig nach dem Würzen durch den austretenden Kartoffelsaft zu nass bzw. flüssig geraten sein sollte, kann man noch etwas Mehl oder Haferflocken dazugeben.

Tipp: Kartoffeln brauchen viel Salz. Damit die Reibekuchen nicht zu lasch oder versalzen schmecken, sollte man vorab erst einmal eine kleine Teigprobe in der Pfanne ausbacken und probieren, ob die Würzung stimmt.
Reibekuchen ausbacken

Für das Braten der Kartoffelplätzchen sollte man eine möglichst große Pfanne gut erhitzen und das Bratfett ordentlich heiß werden lassen. Besonders gut eignen sich hoch erhitzbare Öle, wie Erdnussöl oder Rapsöl, aber auch Butterschmalz wird gern verwendet. Ist die Pfanne heiß genug, gibt man je nach Größe zwei bis drei Klekse von dem Teig hinein, den man vorher nochmal gut durchrühren sollte, da sich die Stärke mit der Zeit unten absetzt. Den Teig in der Pfanne sofort mit einem Esslöffel glatt streichen. So werden die Reibekuchen schön dünn und knusprig! Wenn die Puffer an den Rändern goldbraun werden, einmal wenden und die andere Seite ausbacken. Die fertigen Reibekuchen dann aus der Pfanne direkt auf eine Lage Küchenpapier zum Abtropfen geben, so bleiben sie schön knusprig und man hat auch noch Fett gespart. Wer eine größere Menge Reibekuchen ausbäckt, der kann bereits fertige Exemplare im Backofen bei 50 Grad warm halten, während die restliche Kartoffelmasse verarbeitet wird.

Da sich der Teig nicht besonders gut aufbewahren lässt, sollte man ihn restlos verarbeiten. Zu viel Teig gemacht? Kein Problem: Einfach die nicht benötigten Reibekuchen sehr hell ausbacken und nach dem Abkühlen einfrieren. So hat man immer schnell Reibekuchen zur Hand, die noch gefroren im Backofen oder in der Pfanne goldbraun gebacken und dann serviert werden können. Tiefgekühlte Reibekuchen kann man sogar grillen! Besonders lecker schmecken die Puffer vom Holzkohlegrill, weil sie dann noch ein schönes Raucharoma erhalten.

Tip 1: Reibekuchen met zalm…………..Tip 2: bakken in Rijstolie

One potato
Two potatoes
Three potatoes
Four!
Five potatoes
Six potatoes
Seven potatoes
More!

Zelf Geraapt! Lekker in de aarde wroeten…….

Ook Lekker:

Aardappelen met ui en flink wat knoflook, zout, peper en kruiden naar wens in de blender.

Bloem met eieren.

Beslag maken met aardappelmengsel, eventueel water toevoegen.

Dikke pannenkoeken bakken in zoute roomboter.

Eten kaal maar erg lekker met pindakaas.

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